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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Gesendet: Mittwoch, 27. Januar 2010 23:42
Betreff: Miserable medizinische Versorgung alter Menschen


Sehr geehrte Damen und Herren,

vor 3 Monaten erlitt meine bis dahin noch rüstige Mutter (84) eine schwere
Gehirnblutung. Seitdem ist sie rechtsseitig völlig gelähmt mit schweren
Spasmen, Aphasie sowie Schluckstörungen, die eine Sondenernährung nötig
machen. Nachdem sie aus dem Krankenhaus abgeschoben und eine Reha abgelehnt
wurde, wird sie wie medizinischer Restmüll behandelt. Nahezu alle Therapien
wurden abgelehnt.

Ich finde es beschämend, dass Menschen, die ihr Leben gearbeitet, mehrere
Kinder groß gezogen, das Elend des Krieges durchlitten und unser Land wieder
aufgebaut haben, jetzt wie medizinischer Restmüll im Endlager Altersheim
abgelegt und nur noch Pflege nach Plan (Sonde, Lagern, Windeln) für 3200
Euro im Monat verrichtet wird und die Angehörigen dafür ihr Vermögen
aufbrauchen müssen.

Im Moment suche ich nach Therapiemöglichkeiten oder Ansprechpartnern, um die
schwersten Störungen (Sprechunfähigkeit, durch schwere Dauerkrämpfe
überkreuzte Beine) zu lindern oder es zumindest zu versuchen. Denn es gibt
keine regelgerechte Untersuchung und medizinische Beurteilung mehr
(Hausarztbesuch: 5 Min., keine weitere Therapie, Medikamente wie bisher,
Basta!)

Ich weiß nicht, ob Sie eine Idee haben, an wen ich mich noch wenden kann,
ich habe schon die verschiedensten Adressen (AOK, Unabhängige
Patientenberatung Deutschland “ UPD, abgeklappert). Jetzt habe ich die
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe angeschrieben (s. bbc - mail) und hoffe
auf ein Weiterkommen.

 

  • Copyright 2001 - 2008  die Republikaner Deutschland      Mittwoch, 17. März 2010

    letzte Aktualisierung 17/03/10 16:43:20